Reviews zu „A Book Of Shadows“


Metal Heart Februar 05


Diese Pagan-Metal-Truppe gehört tatsächlichschon fast zur alten Garde hiesiger Genrevertreter, denn immerhin treibt das Sextett, das sich nach der ziegenköpfigen Gottheit der Hexen benannt hat und lyrisch dem Wicca-Kult nahesteht, bereits seit zehn Jahren sein Unwesen in der weltweiten Szene. So „unwesentlich“ istr der Sound indes gar nicht, denn die Band um Sänger Surtur und sein weibliches Pendant Maia kann auf ihrem vierten Werk die verschiedensten Musikstile verbinden und vielfältige Stimmungen vertonen;mal hört man schnelle, Enslaved-artige, rauhe Riffs und Rhythmuswechsel wie in Discordia, dann wiederum eine Querflöte (mit Gastmusikerin Ingeborg von Adorned Brood) im folkigen Titeltrack oder auch straightere und trotzdem wilde und ursprüngliche Stücke (The Sabbatic Goat).

Mit Goat Of Mendes muß man sich beschäftigen, und das ist gut so! In jedem Fall wird die Szene durch ihren vielfältigen, ursprünglichen Sound bereichert.

Nicht nur für Hexen!

8/10

www.shadowshire.de

Man mag es kaum glauben, Goat Of Mendes feiern dieses Jahr ihren zehnten Geburtstag! Zehn Jahre deutscher Pagan Metal? Nicht ganz, begann die Band doch als Black Metal Formation wie eine von vielen. Nach und nach konnte man sich aber mit geilem Pagan Metal fest in der Szene etablieren und ist, glaube ich, auch kaum mehr wegzudenken. Das neue Album ist daher alles andere als ein Rückblick, sondern strebt nach weiteren Zielen in der Zukunft.

Damit man der Zukunft gelassen entgegenblicken kann, griff man mit dem Albumtitel des neuen Werkes auf "Book Of Shadows" zurück. Eingeleitet mit sphärischem Folk und altertümlicher Instrumentalisierung legt man im eigentlichen Opener "The Sabbatic Goat" gekonnt mit schnellen Gitarren in allerbester Pagan Manier los, schiebt aber fette Einflüsse, vor allem im Gesang, aus dem Black Metal Milieu nach. Diese Mischung ist zwar nicht neu , hat aber ihren Reiz. Das kostet die Band im Titeltrack voll und ganz aus, melodisch, folksnahe Arrangements, die mit malmenden und treibenden Gitarren kombiniert werden. Das Flötenspiel hier steuert im übrigen Ingeborg von Adorned Brood bei!

Die übrigen Tracks stechen nicht all zu sehr aus dem Album heraus, was nicht negativ aufzufassen wäre. Ganz im Gegenteil, man agiert teils dynamisch, teils mit netten Spielereien, um möglichtst auf hohe Abwechslung zu setzten. Die letzten Tracks sind trotzdem eine Klasse für sich. Während "And Inanna Stod Unveiled" sich regelrecht kämpfend gibt und mit Violinen an Klasse gewinnt, haut der überdurchschnittliche Rauswerfer "Children Of Aradia" einen vom Hocker. Ein echtes Highlight der Platte, leicht aggressiv, aber dennoch immer der Linie treu.

Nun ist es nicht so, dass man den totalen Überflieger in der Paganszene damit gelandet hat, doch der kompromisslose Metal von Goat Of Mendes kann durchweg überzeugen. Die Band verknüpft geschickt klassische Elemente und Instrumente mit in ihren wütenden Metal zu einem halbwegs homogenen Gefüge ein, das sich hören lassen kann!

8/10


www.heavy-metal.de

Schönes Schattenreich

Mythologische Zeitzeugen

A BOOK OF SHADOWS

GOAT OF MENDES

Hallo lieber begeisterter Reisender und Neugieriger alter Mythen, Lebensweisen und -weisheiten; hier kommt das neue Werk der Pagan Metaller aus unserem zur Zeit eisigen Lande.

Zum 10jährigen Bestehen dieser außergewöhnlichen Band wird es dieses Album geben, ein Album, das die Band von ihrer facettenreichsten Seite zeigt. Ich gestehe, nicht alle Alben von GOM zu kennen, kann aber sagen, daß dieses hier ein neues Chapter im großen Buch des Heavy Metals ebnen wird!!!

Der Bandname stammt ab von einer Hexengottheit aus längst vergangenen Tagen, und das bisherige Schaffen dieser Band verschaffte ihnen bereits verdienten Ruhm, nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA, in Europa (sowiso) und in eher Metaluntypischen Ländern wie Peru, Malaysia oder auch Singapur. Meine Unwissenheit über das Pagan Thema läßt mich gerade in großes Erstaunen versetzen...

Zur Musikrichtung ist da eigentlich vieles zu sagen. Hier werden die verschiedensten Elemente miteinander gepaart. Dabei spreche ich von Gegensätzen, die sich magisch anziehen und so Disharmonie überdecken, angefangen bei den Vocals, die einerseits unglaublich garstig und dann wieder engelsgleich sind. Neben den blackmetallischen Elementen sind ebenso folkloristische Schwingungen zu vernehmen. Da hören wir also neben "gewöhnlichen" Instrumenten auch eine Flöte und einie Geige. Beide Instrumente übrigens wurden von Gästen eingespielt - ebenso das Keyboard.

Herausgekommen ist dabei eine interessante Journey durch eine Welt voller heidnischer Mythen und Zaubereien. Beim zweiten Hören stellte ich auch doomige Sounds fest, über die ich beim erstmaligen Hören gar nicht so bewußt gestolpert bin.

Dieses Album ist hochemotional, trotzdem steinhart und die Stimmungen wecheln wie das Abwechselspiel von Tag und Nacht, Ebbe und Flut oder Sommer und Winter.

Als Liveact kann ich mir dieses Spektakel sehr schön anzusehen vorstellen. Ob da etwas kommen wird?

Leider liegt mir kein Textblatt vor, aber ich bleibe hartnäckig am Ball und forsche mich durch diesen bunten Dschungel verführerischer Vielfalt.

Ich glaube, ich sollte mich in dieses Thema Metal einmal einarbeiten und hoffe auf massig Lektüre, um meine geringen Kenntnisse über PAGAN aufzumotzen.

Die Webaddi lautet:

www.goatofmendes.de

Spielmann´s List:

1. Drawing Down The Moon (Intro)

2. The Sabbatic Goat (Blessed Be)

3. My Book Of Shadows

4. Discordia

5. Staff And Chalice, Sword And Stone

6. Guardian Spirit

7. The Shaman

8. ...And Inanna Stood Unveiled

9. Children Of Aradia

Mit dabei sind:

Marco (Guitars, Bass & Vocals), F.T. (Live-Bass), Larz (Guitars), Surtur (Grim & Clean Lead Vocals), Ralle (Drums), Maia (Grim & Clean Female Vocals)

And the story will be continued...


www.adnoctum.de


Goat Of Mendes - A book of shadows

9 Songs - 51:34

Source of Deluge Records

Goat Of Mendes sind im deutschen Black Metal Geschwader sicherlich kein unbeschriebenes Blatt mehr, geistern die Jungs doch mittlerweile mehr als 10 Jahre durch sämtliche dunkle Wälder und erschrecken kleine Kinder zu Tode. Ich kenne die Band seit ihrer ersten Scheibe "Hymn to one ablaze" und konnte mit damaligen Album nichts anfangen. Umso mehr freut mich zu sehen, dass die Jungs und Mädels sich in Bezug auf Songwriting deutlich verbessern konnten, vielleicht hat ihnen auch die 4-jährige Pause gut getan. Zwar stösst zu Anfang von "A book of shadows" der eher holprige Sound etwas bitter auf, doch das gibt sich mit zunehmender Dauer der Scheibe, denn die Songs sind qualitativ stark genug, um vom Sound abzulenken, so dass man diesen nicht mehr als Defizit wahrnimmt. Goat Of Mendes sind sehr um Abwechslung bemüht und das ist ihnen auch gelungen, jeder Song unterscheidet sich stark von den anderen Tracks und dennoch klingt das Album angenehm homogen, es fügt sich alles zu einem anspruchsvollen Gesamtbild wieder zusammen. Die Riffs sind durchgängig ziemlich heavy ausgefallen (selbst bei langsameren Passagen klingt es noch recht brutal) und sie werden durch den abwechslungsreichen Gesang von Surtur, der noch durch den weiblichen Gesang von Maia verstärkt wird, aufgewertet. Letztlich kann mich das starke Songmaterial auf "A book of shadows" wirklich überzeugen und ich finde, es handelt sich hierbei ohne Frage um die beste Scheibe dieser deutschen Formation. Antesten kann nicht schaden.

:: Reviews ::



www.planetheavymetal.de

Im Underground sind “Goat of Mendes” schon seit Ewigkeiten keine unbekannten mehr, denn man spielt sich mit aller Regelmäßigkeit den allerwertesten ab, und auch die bislang veröffentlichten 5 Tonträger trugen zu einem Achtungserfolg bei, der dem Pagansechser schon Gratulationen aus den USA, als auch Südostasien eintrug.

Nun, „A Book of Shadows“ dürfte weiterhin zu positiven Reaktionen beitragen. Denn diese Scheibe strotzt nur so vor Abwechslungsreichtum, geilen Riffs und sehr variablem Gesang. Insbesondere „Surtur“, mit seiner höchst düster aggressiven Stimme, als auch „Maia“, die im Gegensatz zu anderen Trällerdrosseln des Genres nicht nervt, sondern die Musik mehr als nur stimmlich bereichert, tragen in höchstem Maße dazu bei.

Die neun Songs sind alle für sich extrem geil geworden, insbesondere „Staff And Chalice, Sword And Stone“ und auch „The Sabbatic Goat (Blessed Be)“ gehören zu den Höhepunkten auf der Scheibe. Der Rest kann sich jedoch genauso hören lassen. Meines Erachtens eine der besten Undergroundscheiben, die ich in letzter Zeit hören durfte. Wer die Band mal live sehen kann, der sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und auf gar keinen fall sollte er vergessen, sich einen Tonträger zu besorgen. Ist echt gut investiertes Geld.

Wer im übrigen glaubt das die Truppe eine weitere Satananhimmelkapelle ist, der sollte zu den Bands geben, die ihm das auch liefern. „Goat of Mendes“ haben sich dem Paganismus verschrieben(also dem Heidentum) und haben gewiss nichts mit solchen Dingen am Hut.

Prädikat : Ein verdammt geiles Stück Musik !!!

madrebel



www.metalglory.de


Wer GOM kennt und liebt, der verbindet mit dieser Band sicher eine ständig wechselnde, immer aufs Neue überraschende Vielseitigkeit, was das mixen diverser Metalstile anbelangt. Da wird es den Liebhaber freuen, dass sich diesbezüglich nicht viel geändert hat. Dennoch habe ich mit dem neuen Album so meine Problemchen...

Nach wie vor finden sich einfach total verrückte Parts, welche auf jeden Fall ins Blut gehen und mitnicken lassen. Eben noch im schunkeln und Rumpelstilzchen gleich umherhüpfend, wird man aber schnell jäh durch eine völlig unerwartete und einfach nicht passen wollende Klangfolge aus seinem Tanz unterbrochen. Kurz nur das Stutzen und schon ist sie wieder da, diese geile Melodie.

Der weibliche Gesang mag mir auch gar nicht behagen. Gefühlskalt, ja nahezu monoton-gelangweilt leiert es da aus den Boxen. Was ist los?

Ein bunter Stil-Mix kann durchaus seine Reize haben, schwierig wird es nur, meiner Meinung nach, wenn er zu bunt und dann leicht willkürlich wirkt. Oft scheint es, als konnten sich die sechs nicht so recht entscheiden, wie sie ihre Vielfalt unter einen Hut bringen sollen. Metal und Folk das ist ja auch für diese Band kein unbekanntes Gebiet und sie haben ja auf ihren Vorgängeralben längst bewiesen, dass sie ihre Sache verstehen. Auf jeden Fall wissen GOAT OF MENDES zu überraschen. Zu empfehlen für Fans und Leute, die es im Metal gerne folkig, soll heißen, durch stampfenden Rhythmus und zarte Violinen-/ Flötenklänge, keltisch anmutend haben. Kein Finntroll HumpHumpa, sondern eher die Skyclad Schiene.

8 Songs (1 Intro), in gut 50 Minuten, eine sehr schöne Aufmachung (so sollte ein „Buch der Schatten“ aussehen!) und wirklich viele nette Ideen sind es auf jeden Fall wert, dass man mal reinhört. Wobei ich gestehen muß, das es mit einem Mal lange nicht getan ist! Das ist eines von den raren Alben, deren volle Komplexität zu erfassen, es etwas mehr Zeit bedarf.


www.tinnitus-mag.de



Die im Jahre 1995 gegründete Formation "Goat Of Mendes" aus Essen, welche nach der ziegenköpfigen Gottheit der Hexen benannt wurde, veröffentlicht im Jahre ihres zehnjährigen Bestehen ihren vierten Longplayer - "A Book Of Shadows".

Wie auch auf dem Vorgänger "Thricefold" aus dem Jahre 2002, praktizieren Goat Of Mendes hier Paganmetal erster Güte.

Die Platte, verwurzelt in mehreren Musikstilen wie beispielsweise dem Power-, Folk-, und Blackmetal, überzeugt durch Melodie und Abwechslung. Zu dieser Abwechslung trägt ebenso der vielschichtige Gesang, der cleane und kreischende Männergesang von Surtur, sowie der cleane und ebenso kreischende Frauengesang von Maia. Die zweistimmige Gitarrenarbeit von Marco und Larz sorgt mit den häufigen Geschwindigkeitswechseln, den starken Rhytmusparts und den verspielten Leads ebenfalls für eine gesunde Vielfalt. Ralle am Schlagzeug gibt mal einen schnellen, mal einen gemütlicheren Takt an. Gitarrist Marco spielte auch den Bass ein, welcher live von Bandmitglied F.T. gespielt wird.

Die wenigen Keyboardklänge hat Gastmusiker Abraxasnoir übernommen, erwähnt sei hier, dass die Platte auch ohne großes Keyboardspiel gut auskommt.

Wie auch bei "Dark Centuries" - "Den Ahnen zum Grusse" hat Ingeborg Anna von Adorned Brood mit ihrer Querflöte einen Gastauftritt, zu hören auf dem dritten Stück "My Book Of Shadows".

Die ab und an stark gedrosselte Geschwindigkeit bei "Guardian Spirit", welches durch die Violine von Black Messias Zagan sehr melancholisch wirkt, gibt dem Stück einen stark doomigen Charakter.

Die Texte sind komplett in englisch gehalten, was eher untypisch ist für deutsche Vertreter dieses Genres.

Meine Promo-CD hat gegen Ende einige Macken, aber keine Angst, ich denke bei den Verkaufskopien wird das mit Sicherheit nicht der Fall sein. Die Produktion ist nicht schlecht, jedoch könnte gerade Surturs cleane Stimme an manchen Stellen etwas klarer und stärker in den Vordergrund treten.

Die Scheibe ist recht gut gelungen, die Songs sind gut durchdacht und ebenso gut umgesetzt. Jedoch fehlen einigen Songs markante Stellen um den Widererkennungswert dieser zu erhöhen, den ein oder anderen herausragenden Kracher vermisse ich auch, alle Songs bewegen sich ziemlich auf gleichem Niveau, welches jedoch recht hoch ist.

Mein Favorit auf "A Book Of Shadows" ist Track Nummer 6, "Guardian Spirit".

7,5 von 10 Punkten



http://www.myrevelations.de schreibt folgendes:

Die deutsche Pagan Metal Formation Goat of Mendes beehrt den deutschen Underground schon seit 10 Jahren. Mit "A Book of Shadows" veröffentlicht das Sextett das vierte Album, welches die Nachfolge des Longplayers "Thricefold" antritt.

Das Intro ist super! Als Fan orchestraler Musik horche ich hier auf und hoffe schon, allerdings nur bis zum ersten Lied. Irgendwie hatte ich doch etwas anderes erwartet. Goat of Mendes spielen recht melodischen Metal, mit hin und wieder folkigen Einflüssen, jedoch ohne die im Intro verwendeten Orchestersounds oder Keys. Dominierend sind klar die Gitarrenmelodien und Riffs, teils gelungen teilweise sehr langweilig. Der Sound der Platte überzeugt mich auch nicht gerade, klingt es leider so wie man es oft von "Underground" CDs gewohnt ist: Viel zu wenig Power! Am schlimmsten finde ich dennoch den Gesang. Das was gekreischt zum Besten gegeben wird ist ja okay, sowohl die männliche als auch die weibliche(!!!) Stimme. Aber diesen dreckig-rotzigen männlichen Gesang finde ich einfach nur grausam und billig. Ebenso die cleanen weiblichen Gesangspassagen, welche mir persönlich in den Ohren schmerzen; klingt nach gewollt aber nicht gekonnt!! Die meisten Songs ziehen an mir vorbei ohne irgendeinen positiven Eindruck zu hinterlassen. Etwas besser gefallen hat mir "Discordia"; abwechslungsreich und mit einigen schönen Riffs. Das akustische Intro von "Staff and Chalice, Sword and Stone" klingt bis auf den Gesang gut, das etwas bluesige Gitarren Lead ist nett wirkt nur leicht fehl am Platz, aber: Dieser Song gehört definitiv zu den besseren Titeln der Platte. Auch "The Shaman" kann überzeugen; ist mir ein Rätsel warum dieser Titel erst so spät auf der Platte ist, wäre meiner Meinung nach der ideale Opener gewesen.

Insgesamt bin ich ziemlich enttäuscht von der Platte. Drei gute Songs und ein top Intro ist alles, was mir positiv in Erinnerung bleibt. Daneben aber viel zu viel, was unausgereift klingt oder mich nicht überzeugen kann.

Note: 4- Verfasser: Philipp Nörtersheuser


www.eternitymagazin.de:


Goat of Mendes

4/6 -> ...find ich gut!

A Book of Shadows

Songs: 9

Source of Deluge Rec.

Spielzeit: 51:36

So, nun ist es soweit, der mittlerweile 5. Longplayer der Pagan Metaller aus deutschen Landen wird unter dem Namen " A Book of Shadows" erscheinen. Die 1995 gegründete Band kreierte jeher ihre eigene Definition von Metal. Auch ihr neustes Werk muss man durchaus einige Male anhören, um sich der ganzen Facetten bewusst zu werden, die diese CD einem bietet. 1996 erschien ihr Debüt Album "Hyme to one Ablaze" unter Perverted Taste und erntete viele positive Bewertungen. 1997 folgte "To Walk Upon the Wiccan Way". Kurz danach trennte man sich von Perverted Taste und nahm 1998 unter Eigenregie die "Paganborn" auf. Dann wurde es still um GOM. 2002 erschien schließlich "Thricefold" unter Source of Deluge. 2005 folgt nun "A Book of Shadows". Am lyrischen Konzept der Band hat sich nicht viel geändert so zelebriert man in 8 Stücken, samt Intro immer noch den heidnischen Weg. Die Musik von Goat of Mendes in eine Schublade zu stecken ist hier definitiv keine einfache Angelegenheit. Die 5 Jungs und das Mädel spielen eine progressive Black Metal Variante mit folkloristischem Einfluss, wobei sie mit 3 verschiedenen Stimmarten arbeiten (kreischend, rau und Frauengesang). Die Geschwindigkeit variiert zwischen schnellen und Midtempo- Passagen. Goat of Mendes sind nicht für jeden etwas doch wer es sehr abwechslungsreich mag und ihn der Mix der verschiedenen Metalstile nicht stört, dem kann man diese CD durchaus ans Herz legen. Anspieltipps meinerseits :" My Book of Shadows", "The Sabbatic Goat".



www.blooddawn.de




Abwechslungsreich und vielfältig zeigen sich die deutschen, seit 1995 existenten Wiccan/Pagan Metaller auf ihrem neuesten Release. Gleich, ob es Folk, klirrender Black-, oldschooliger Thrash-, Death- oder gar NWoBH-Metal ist - all das und noch einige ausschließlich metallische Zutaten mehr wissen die sechs Damen und Herren zu einem homogenen und niemals konfusen Stilgebräu zu vermengen. Im Grunde zaubern GOAT OF MENDES eine ganze Menge sehr geiler Ideen aus den zwölf Ärmeln, doch zeigen sich einfach zu viele den Hörgenuss schmälernde Mankos. Die Übergänge zwischen vielen Passagen sind beispielsweise häufig enorm holprig, und somit wirken die Parts meist eher aneinandergeklatscht. Dies führt im Endeffekt dazu, dass statt Songs lediglich ein Sammelsurium guter Einzelparts zustande kommt, was bei einer knappen Stunde Spielzeit sehr ermüdend wirkt. Zu selten kommt der gemischte Sechser auf den Punkt. Der technische Aspekt ist ein weiterer, der hier beleuchtet werden sollte. Denn mehrmals hatte ich den Eindruck, dass sich dieses Sextett instrumental mehr zumutet als es eigentlich in der Lage zu sein vermag. Das Resultat sind irritierende, wenn auch nur leichte Einspielfehler, die gerade Musikerohren besonders auffallen dürften.

Das Ergebnis ist ein interessantes Gebräu mit unangenehmem Rumpelfaktor. Genrepuristen wird all das wohl eher nicht stören, genau so wenig, wie diese das Geschreibsel eines Nicht-Genrefreaks wie mir beeindrucken wird. Sie werden wohl sagen: "Ach, der hat doch keine Ahnung!".

Ich bin schon jetzt auf Ihre bösen Briefe gespannt. Herzlichst, Ihr Avenger.

Wertung: 3/5


www.wallsoffire.de

Goat Of Mendes - A Book Of Shadows (Source Of Deluge Records) Autorbewertung: Erscheinugsdatum: 2004

Diese Band hat sich über die letzten Jahre enorm entwickelt - und trotzdem scheinen die großen Labels davon einfach keine Kenttnis zu nehmen wollen! So verbleiben Goat Of Mendes auch zu ihrem zehnjährigen Bandjubiläum im Underground, genauer gesagt bei Source Of Deluge Records, doch da wird ihr Idealismus wenigstens noch gewürdigt.

Anfangs als Black-Metal-Kapelle gestartet hat sich die Truppe immer weiter Richtung Pagan Metal bewegt, ohne sich dabei von den traditionellen Lehren abzuwenden. So findet sich auch auf dem neuen Album "A Book Of Shadows" so allerhand Metallisches. Fiesen Doom ("Guardian Spirit") findet man ebenso wie folkige Abschnitte ("...And Inanna Stood Unveiled"), flotter Melodic Metal ("The Sabbatic Goat") wechselt sich mit thrashigen Riffs ab ("Staff And Chalice, Sword And Stone") und über alldem schwebt immer wieder diese erhabene Atmosphäre, die lediglich vom dünnen Sound ein wenig eingeschränkt wird. Goat Of Mendes stehen ihren skandinavischen Kollegen im zehnten Jahr ihres Bestehens in kaum einer Hinsicht etwas nach, weder technisch noch in Sachen Songwriting. Darüber hinaus bewahren sie sich in erster Linie durch die Vielfalt ihrer Ideen einen ganz eigenen Stil, der zwar manchmal etwas übereifrig und hektisch wirkt, glücklicherweise aber immer den roten Faden beibehält.

Pagan-Sounds mit folkigen Anleihen und einem dicken Schuss Heavy Metal bekommt man auf der neuen Scheibe von Goat Of Mendes geboten, und wer auf Enslaved und Konsorten steht, der sollte auch dringend mal "A Book Of Shadows" einen Hörtest unterziehen. Die Band hat die Unterstützung nicht nur nötig sondern auch dringend verdient - nicht zuletzt, damit man beim nächsten Mal wieder einen besseren Sound fahren kann. Starkes Album!

Autor: [deadnextdoor]


www.brutalism.com

Goat Of Mendes - A Book Of Shadows

German pagan metal band that is active for more than 10 years. Started as a black metal band they evolved nowadays to a metal band that enrichen their songs with different styles. You can find atmosphere, melody, heavyness, different vocalstyles, violin, melancholy. Tempo of the songs is in the up tempo region and with breaks. An album that is very open with the different styles and so there is something for everybody. It ain't earthshocking but just a nice metal album!

Goat Of Mendes

mail@goatofmendes.de

http://www.goatofmendes.de

Source Of Deluge

http://www.sod-rec.de


www.metalspheres.de

Goat Of Mendes - A Book Of Shadows

Source Of Deluge Records

Genre: Pagan Metal


Goat Of Mendes, benannt nach der ziegenköpfigen Gottheit der Hexen, existieren seit 1995. Das heißt, dieses Jahr gibt es das zehnjährige Bestehen der Band zu feiern. Zuerst spielten die fünf Deutschen astreinen Black Metal, bis heute hat sich im Hause Goat Of Mendes allerdings so einiges getan und die Einteilung fällt schon um einiges schwerer. Interessant sind schon mal die Gastmusiker, unter anderem ist nämlich Ingeborg von Adorned Brood dabei, die ab und zu die Querflöte bedient. Da sind wir schon beim ersten Punkt… was spielen sie denn nun auf ihrem dritten Release namens „A Book of Shadows“ genau? Tja, folkig klingt's, hat aber eine sehr epische, paganistische Ader, was sich auch in den Texten niederschlägt. Die Riffs passen aber auch nicht immer wirklich zu den beiden genannten Stilen und tendieren des Öfteren beinahe in Richtung Thrash Metal. Mangelnde Eigenständigkeit kann man Goat of Mendes also nicht vorwerfen, nur ist die Frage, ob diese doch recht unterschiedlichen Stile überhaupt zusammen passen. Ja, genau das ist nämlich der Knackpunkt der Scheibe, nicht selten wirken die Songs irgendwie zusammengeschustert. Da poltern die Drums mal kraftvoll daher, die Gitarrenläufe bringen die Matte gut in Bewegung und die folkigen, irisch klingenden Instrumente geben dem ganzen noch den letzten Schliff… und dann… ja, dann kommt ein merkwürdiges Break und die gesamte Dynamik ist dahin. Nach diesem Schema laufen leider zu viele Titel auf „A Book Of Shadows“ ab. Die Mehrzahl des Liedguts ist zu unausgegoren, dabei sind die guten Ansätze deutlich und überwiegen glücklicherweise auch.

Na gut, tauchen wir mal tiefer in die Materie ab. Der Gesang ist beispielsweise sehr gut ausgefallen. So werden hymnische, klare Gesangspassagen durch Gekreische und hübschen weiblichen Gesang ergänzt. Der Sound des Schlagzeugs ist ebenfalls überzeugend ausgefallen, kraftvoll und immer gegenwärtig. Da dieses auch noch kompetent besetzt ist, bleiben hier wohl wenige Wünsche offen. Wie schon erwähnt kommen die Saiteninstrumente meist sehr treibend, beinahe thrashig daher. Aber auch mit schönen Melodien kann hier geglänzt werden. Wären diese im Zusammenspiel mit dem Bass weniger träge an einigen Stellen, so würde es auch hier absolut nichts auszusetzen geben.

Also, wie man sieht, schlecht ist das Album beileibe nicht. Allein die Übergänge in den Chorus und dieser an sich sind oft zu unprofessionell und undynamisch und rauben den Liedern dadurch an so mancher Stelle den Zauber. Klasse Beispiele für das Können der Band sind aber das hymnische und zugleich bretternde „My Book Of Shadows“ und das etwas ruhigere, epische „The Shaman“. Auch alle anderen Titel haben ohne Frage großartige Momente, nur kann dies eben nicht bis zum Ende durchgehalten werden.

Nach dieser ausführlichen Beleuchtung des jüngsten Goat Of Mendes-Sprösslings kann man also eine Kaufempfehlung nicht unbedingt aussprechen, ihre Anhänger werden die Deutschen hiermit aber ohne Frage finden. (Martin)


www.metal-stage.de

Goat Of Mendes - A Book Of Shadows

Ich habe hier mit Goat Of Mendes eine Pagan Metal Band mit Hexen Thematik. Klingt so eigentlich recht vielversprechend. Musikalisch geht das aber gar nicht. Eine Scheppernde Produktion, der Sänger hört sich clean an wie ein besoffener Russe und wenn er versucht Black Metal mäßig zu keifen klingt es wie ein empörtes Rumpelstielzchen an, daß sich aufregt, das es schon wieder den Bus verpasst hat...sehr anstrengend. Die Sängerin sollte sich im Gegensatz dazu ausschließlich auf das Black Metal Gekeife konzentrieren, denn das macht sie wirklich großartig, kein Scherz! Mit ihrer Giftigkeit übertrifft sie da manch anderen männlichen Schwarzkopf. Ihr Clean Gesang klingt hingegen künstlich tief und nervt einfach nur.

Positiv bleibt zu vermerken, dass die Band, nicht wie manch andere, fehlende Erfahrung an klassischen Instrumenten versucht ausschließlich mit Keybords und geklauten Samples zu überdecken. Goat of Mendes haben sich hierzu Gastmusiker eingeladen, die Flöte (Ingeborg von ADORNED BROOD), Violine (Zagan von BLACK MESSIAH) und Keybords eingespielt haben. Ob diese, doch recht häufig eingesetzten, Instrumente live gänzlich wegfallen bleibt offen.

Die Gitarren gefallen mir bei Goat Of Mendes hingegen recht gut, sind aber hinter dem recht dominanten Gesang oft verwaschen.

Fazit: Mit Goat Of Mendes kann ich überhaupt nichts anfangen. Wer sich aber für Pagan Metal und/oder die Hexen Thematik interessiert kann ja mal ein Ohr riskieren. Ich hör dann eher die neue WINTERSUN. Prost...


www.schwermetall.ch




Zugegeben, beim ersten Reinhören konnte mich die Scheibe der Pagan Metal Formation Goat of Mendes nicht recht überzeugen. Die vielen Tempi- und Gitarrenmelodienwechsel, sowie der häufig verwendete melodiöse, fast radiotaugliche Cleangesang der hin und wieder zum Einsatz kommt, gingen irgendwie auf die Nerven. Was mir jedoch von Anfang an gefiel, war der keifende Kreischgesang, welcher teilweise einfach seinen Text vorträgt und an anderer Stelle wiederum extrem aggressiv wirkt.

Aber seit dem zweiten Durchgang gefällt mir das Album richtig gut! Gerade die Lieder „My Book Of Shadows“ und „…And Inanna Stood Unveiled“, welche nicht nur vom Gesang, sondern auch von den Instrumenten her die meisten Folkeinflüsse aufweisen, klingen am interessantesten. Trotz des eher mässigen Tempos, welches bei der Band an den Tag gelegt wird, treibt die Scheibe richtig vorwärts, was alleine durch manch zähe Teile unterbrochen wird.

Im Grossen und Ganzen handelt es sich bei „A Book Of Shadows“ um eine echt gelungene Scheibe mit sehr gutem Sound. Für Black- oder Death Metal Puristen ist sie jedoch nicht empfehlenswert.



www.mordor-magazin.de

Goat of Mendes – A Book of Shadow

Label: Source of Deluge Tracklist:

Einige Tage sind verstrichen seit dem letzten Album dieser Truppe. Doch habe ich das tolle Album „Thricefold“ nicht vergessen. Umso mehr freue ich mich natürlich über das neue Album der Pagan Metal Band und harre gespannt den Klängen die da kommen. Nach dem zünftig rohen Opener „the Sabbatic Goat“ geht es mit „Discordia“ Folk orientiert weiter. Diese Stimmung stützt ADORNED BROODs Ingeborg die hier noch etwas Flöte spielt. Die Gitarrenarbeit der Band ist immer noch hart und sehr Rhythmus betont, so das dazu ordentlich abschädeln kann. Natürlich werden denn Instrumenten auch wieder nette Melodien entlockt, die den einzelnen Songs den Charakter geben. Gesungen wird immer vorwiegend Schwarzmetallisch, auch wenn hin und wieder der Vikinger durchbricht. Nicht zu vergessen die tollen weiblichen Vocals die natürlich eine absolute Bereicherung darstellen, aber nur punktuell zum Einsatz kommen. Gewisse Songs haben einen leicht theatralischen Einschlag, was recht nett rüber kommt. „Staff And Chalice, Sword And Stone“ ist ein ultimativer Nackenbrecher und erhält, dem Gesang sei danke, eine richtig barbarische Wirkung. Auf einen weiteren Gastmusiker treffen wir bei „Guardian Spirit“ und zwar auf Zagan von BLACK MESSIHA, der hier die Violine spielt. Somit erhält natürlich auch dieser einen sehr speziellen Charakter, was der Abwechslung natürlich sehr dienlich ist. Gesanglich steht auch hier etwas theatralische emotionale Dramatik auf dem Programm, was mit der Zeit etwas ermüdet wirkt und erst noch an RUNNING WILD erinnert! Groovig-melodisch geht es mit „The Shaman“ weiter, welcher voll überzeugen kann. Das Riffing ist hier aller erste Sahne und auch der Gesang ist meist sehr Schwarzmetallisch, was mir deutlich besser gefällt. Mit „...And Inanna Stood Unveiled” wird’s dann noch mal ordentlich theatralisch, aber musikalisch sehr abwechslungsreich. Der Schluss Song „Children Of Aradia” rundet die ganze Sache dann optimal ab und beendet die Scheibe so wie sie begonnen hat.

Alles in allem eine sehr nette und runde Scheibe. Für mich ist sie stellenweise zu theatralisch, jedoch hat auch genau dies seinen Reiz. „A Book of Shadow“ ist mit Sicherheit keine normale Pagan Black Metal Scheibe, dafür sind die Herrschaften einfach zu verspielt und zu experimentell. Ich kann empfehlen mal rein zu hören.........

1. Drawing Down The Moon (Intro)

2. The Sabbatic Goat (Blessed Be)

3. My Book Of Shadows

4. Discordia

5. Staff And Chalice, Sword And Stone

6. Guardian Spirit

7. The Shaman

8. ...And Inanna Stood Unveiled

9. Children Of Aradia


Fazit:

Pagan Black Metal mit viel Melodie und Folkeinflüssen. Dazu kommt ein guter Schuss Dramatik und Emotionalität....... Eine tolle, absolut eigenständige Scheibe!

Band Kontakt:

www.goatofmendes.de

Label Kontakt:

www.sod-rec.de

Punkte:

8 von 10

REAKTIONEN AUF „THRICEFOLD“



METALGLORY/TWIERDZA, Deutschland



Nach vierjähriger Pause melden sich die deutschen Pagan-Metaller GOAT OF MENDES mit einem Spitzenalbum wieder in der Szene zurück – und machen keine Gefangenen. „Thricefold“ heißt das nunmehr dritte Werk der Essener, und ich weiß zwar leider nicht wie die Vorgänger klangen, aber eins weiß ich mit Sicherheit: „Thricefold“ ist ein wahrer Killer und sollte der Band zum wohlverdienten lukrativen Plattenvertrag (die CD wurde in Eigenregie herausgebracht und selbst finanziert) und einer nicht allzu kleinen Fanbasis verhelfen.

So ganz eindeutig beschreiben lässt sich die Musik von GOAT OF MENDES nicht. Einig sein dürften sich aber wohl alle hinsichtlich zumindest eines Faktes: GOAT OF MENDES spielen METAL, und zwar verdammt geilen!

Die Musik wurzelt hauptsächlich im härteren Heavy Metal, es kommen darüber hinaus aber auch viele schwarzmetallische Parts zum Zuge, und ebenso hört man wunderschöne folkloristische und „Darkmetal“’sche Passagen. Treibende Drums, klassische Metalgitarren (nicht selten fühle ich mich stark an MAIDEN erinnert...) und vier verschiedene Gesangsstimmen (aggressive und cleane Stimme von Surtur und aggressive und cleane Stimme von Maia) prägen das Szenario, welches zudem noch von recht interessanten Texten (die alle heidnischen Bezug haben) zusätzlich veredelt wird. Die Songs weisen alle Charakter und einen ganz eigenen Reiz auf, und obwohl nicht alle Songs gleich Hits sind, gibt es keinen einzigen Durchhänger auf „Thricefold“.

Einer meiner Lieblingssongs ist das schöne und hymnisch-treibende „Of Torque And Antlers“, welches (vor Allem zu Anfang) sehr stark an alte (!) MOONSPELL erinnert.

Eine sehr empfehlenswerte, intensive und interessante CD, die vom Blackmetaller, Paganmetaller, über „Alt-Metaller“ bis hin zum „Mittelalter-Freak“ so ziemlich alle Schichten im Metalbereich ansprechen sollte. Hervorzuheben wäre noch, dass der Silberling mit einem edlen und sehr schön gestalteten Booklet kommt – gespart wurde hier garantiert nicht!



8,5/10 Punkte





METALWORKS, Irland



GOAT OF MENDES „Thricefold“

From my many readings about this German Pagan Metal band, I expected something interesting or even pretty good but this, my first encounter with their music has by far exceeded my expectations! First and foremost, the music on offer on this, the aptly-titled third album from Goat of Mendes, is Metal, complete with fantastic twin axework, a tight and energetic rhythm section and an excellent variety of vocals both male and female, grim and clear, which are handled by the husband and wife team of Surtur and Maia. A flip of a coin reveals the other side which, in this case contains some great folk passages, intelligently blended with the Metal side of things, these really assisting in the aural portrayal of the Pagan themes contained throughout in a way atempted by many but mastered by few. The Metal on offer harks back to the glorious eighties, being fairly thrashy in feel with a very strong emphasis on riffage and melody, the folk parts having the Northern European sound that one would expect from a Germanic band. Production-wise, I couldn't be much happier - perhaps a slightly heavier drum sound wouldn't be a bad thing, but this is only a minor issue and overall the sound is very impressive which, along with the original and varied music on offer, should be reason enough for anyone who considers themselves to be a Son of Metal to get hold of this album. www.goatofmendes.de



9/10





GATHERING OF CLANS, Niederlande



Get ready to walk upon the Wiccan way as German Pagan Metallers Goat of Mendes take you on a musical journey with their third full-length album. Appearing to us under the title of 'Thricefold' and containing 49 minutes of well played, aggressive, yet melodic Metal.

The music is unique and always interesting. The rhythm section lays down a flawless wall of sound with lead guitars, Violin and folk passages weaved in without one over powering the other. All this is crowned with the highly diverse vocal lines being screamed, growled and sung by the bands two talented vocalists, Surtur and Maia. A nice twist is the fact that Maia not only sings some clear female parts but she also does some mean grim screams which accompany Surturs' folkish clear vocals and grim growls.

'Thricefold' draws influences from many different musical styles including; Folk, Heavy, Thrash, Death and Black Metal. The production is good and brings across every aspect of the music.

The lyrics deal with Pagan and wiccan themes which are printed in the really nice booklet which features different artworks on each page, with amazing cover art painted by Vocalist, Surtur. The whole package is very professional bearing in mind the album was self-financed and released by the band.

So there you have it. A album that every Metal fan should own, even if you are not into Pagan metal itself, you're still bound to enjoy 'Thricefold'!



9,5/10 Punkte





LEGACY, Deutschland



GOAT OF MENDES "Thricefold"

(Mendes)

Um die Jahreswende 1995/96 veröffentlicht, ließ das Debut "Hymn To One Ablaze" als Koproduktion der Label Perverted Taste und Invasion keinen Rückschluß über die Herkunft von GOAT OF MENDES zu, so daß ich nicht der einzige war, der ihre Heimat in Irland vermutete. Damals war der diese Vermutung schürende keltische Einfluß unterschwellig zu vernehmen, nach einem weiteren, subjektiv schwächeren Album ("To Walk Upon The Wiccan Way", Perverted Taste) und der Lösung des Vertragsverhältnisses, der mit dem Tape Demo "Paganborn" begegnet wurde, haben sich diese unscharfen Konturen immer dichter formiert und sind aus der Musik der notorisch vom verwaisten Bassistenposten geplagten Nordrhein Westfalen nicht mehr wegzudenken. Wer den gestochen scharfen, über den üblichen Venom Horizont für Oberflächliche verlassenden Ausführungen von Fronthünen Surtur im Soluzen Zine gefolgt ist, der weiß um das Verständnis von Black Metal und artverwandten Stilen, welches in dieser Band gepflegt wird. Die Hochachtung, die Wytchfynde oder Cirith Ungol entgegengebracht wird, ist der Forcierung wahrlich extremer Gesangsperformances zu entnehmen – gelagert über dagegen moderater, obschon eigenwilliger Metal Kunst. Kein Wunder, daß die positiven Resonanzen von Luther Beltz (Wytchfynde) den Männerbund um die exzentrische Co-Vokalistin Maia in seinem Vorgehen bestärken, "Thricefold" über ein eigens gegründetes Label selbst zu vertreiben. Ein Abstecher nach Irland ist fest ins Auge gefaßt, nachdem nicht nur von weiteren Musikern aus Bands wie Cruachan, Waylander oder Primordial lobende Worte vernommen wurden, sondern auch die dortigen Fanzines um die Gunst von GOAT OF MENDES buhlen. In jedem der neun Songs scheinen die Deutschen eine Saite im Inneren dieser Menschen zum Schwingen zu bringen, die tief in deren kulturellem Erbe verankert ist. Anderswo mag der Gesang diese Wirkung überdecken; so vielseitig und offensiv gegen den Strom gewandt drückt sich kaum jemand aus; Surtur alterniert zwischen hysterischen, nunmehr kontrollierten Kreischformen, bardenhaften Einlagen und Death Metal lastigerem Rezitativ, während Maias Stimme losgelöst von den gesprochenen Zeilen anders als in der Vergangenheit kaum noch als weibliches Organ zu erkennen ist; zu ihrem gefestigtem Selbstverständnis, nicht wie ein Engel klingen zu müssen als Tribut an ihr Geschlecht, hat sie im imposant bebilderten und mit allen Texten versehenen Booklet (sechzehn Vollfarb-Seiten) einige Zeilen hinterlegt. Mit 'A Minuet Of Ghosts' und 'Of Torque And Antlers" wurde die A-Seite des Demos wiederverwandt, im Reigen der verbündeten Weisen tanzt der Silberteller 48 Minuten durch den Schacht. Unbewußt ist nicht nur bei den durch Geigenstrich vervollständigten Stücken ein Hauch Skyclad zu vernehmen, so daß die unumwunden Martin Walkyer geltende Zuneigung sich doch nicht nur auf Sabbat beschränkt. Unter www.goatofmendes.de kann alles weitere zum Kauf an Informationen eingeholt werden; falls die CD in keinem euch bekannten Mailorder angeboten wird, ist sie dort für 15 Euro zu ergattern. (BTJ)

11/15 Punkte





MORDOR, Deutschland/Schweiz



Goat of Mendes – Thricefold

Hier haben wir wieder mal einen ganz dicken Fisch am Haken. GOAT OF MENDES spielen Death Metal mit Black Metal Einflüssen. Das Ganze kommt enorm druckvoll rüber, wie eine tonnenschwere Walze grollt der Sound aus meinen Boxen. Schnelle Gitarrenriffs die zum Teil sehr technisch sind, im nächsten Moment werden wieder melodiöse Black Metal Raffelriffs runtergespielt. Das Ganze in einem rasanten Tempo. Diverse Gitarrensolos verschönern das Ganze wobei in keiner Sekunde der Druck abhanden kommt. Unterstützt wird das Ganze von einem sehr druckvollen Drumming, welches einen sehr schönen Boden ergibt. Im weiteren versteht der Schlagzeuger im richtigen Moment die richtigen Breaks zu spielen, nicht zu viele, einfach genau richtig. Gesanglich wird gewechselt zwischen Black Metal - Gekreische und tiefen Death Metal Vocals. Das ist aber noch lang nicht alles, den GOAT OF MENDES bieten dem Hörer noch viel mehr - es gibt cleane männliche und weibliche Vocals, das Schöne daran ist, daß wirklich alle toll singen können. Im weiteren Verlauf kommt der mittelalterliche Touch der Band immer wieder gut durch und es gibt auch mal ein wenig Violine zu hören. Wobei GOAT OF MENDES immer die optimale Mischung erwischen, es ist immer sehr ausgewogen. So kommt hier jeder Black Metaller voll auf seine Kosten. Auch jeder Death oder Folk Metaller dürfte vor Freude hüpfen wenn er diese Musik hört. Das Einzige was einem nicht so viel Freude macht, ist das Genick nach etwa drei Songs, hehehe! Denn dieses wird auf das enormste getestet und man sollte schon sehr hart einstecken können, damit man die ganze CD durchhält. GOAT OF MENDES liefern ein sensationelles Album ab das ich allen empfehlen kann. Es macht von A – Z Freude zum hören und lässt auch in Sachen Cover, Booklet, keinen Wunsch offen.

Prädikat äusserst wertvoll!!!



10/10 Punkte





AMBOSS, Deutschland



GOAT OF MENDES, "Thricefold" (Black/Thrash/Folk Metal)

Vor 5 Jahren veröffentlichten Goat Of Mendes bei Perverted Taste ihr zweites Album "To walk upon the Wiccan way". Lange her, aber es gibt sie doch noch. "Thricefold" heisst das dritte Werk und lädt den Hörer wieder einmal in mythologische und heidnische Gefilde ein. Ihre Musik ist einerseits aggressiver Metal mit Bestandteilen aus Black und Thrash von früher bis heute und dazu gesellen sich folkig bzw. mittelalterliche Einflüsse, die die Szenerie auflockern und beleben. Die Musik wirkt etwas roh, gewinnt dadurch aber an Flair, die das heidnische deutlicher herauskristallisiert. Irgendwie besitzt das Ganze den unverkrampften Charme der Alben der Apokalyptischen Reiter. Goat of Mendes gehen ebenfalls unbeirrbar ihren Weg und das ist auch gut so. Neben der abwechslungsreichen Musik gibt's auch noch Vielfalt im Gesang zu vernehmen, denn neben tieferen und cleanen Männer-Vocals, hat man auch eine Frau mit ähnlichen Stimmlagen am Mikro. Auch wenn der Stil vielleicht nicht jedem zusagt, weil die Musik auch noch immer voll nach Untergrund klingt, aber davon sollte man sich nicht beeinflussen lasse, denn musikalisch und von der Einstellung her, sind sie ganz Metal. www.goatofmendes.de (eller)





NECKBREAKER, Deutschland



Oh, die Pagan Metal Band Goat Of Mendes gibt es noch. Nach dem beiden Alben "Hymn To One Ablaze" und "To Walk Upon The Wiccan Way" ist es verdächtig still um die Band geworden. Nun gut, jetzt legen sie also mit "Thricefold" das dritte Album vor. Ohne groß ein Intro vorzuschieben geht es hier gleich zur Sache. Und diese Sache kann man wohl als kraftvollen melodischen Black Metal bezeichnen dem vereinzelt ein paar Folk Elemente zugesetzt wurden. Ein äußerst appetitliches Gebräu. Vor allem wenn man dann auch noch die druckvolle Produktion dazu nimmt. Der wechselnde Gesang und die ständigen Tempowechsel lassen so schnell keine Langeweile aufkommen. MIt dieser Scheibe spricht die Band gleich eine ganz Masse möglicher Interessenten an. Denn sowohl Freunde vom Finntroll-Sound, als auch Anhänger von Naglfar bis hin zu In Flames liegen mit dieser Scheibe nicht sonderlich falsch. Aber auch alle anderen die bei aller Härte auf Melodie und nachvollziehbare Songstrukturen nicht verzichten wollen sind herzlich eingeladen hier mal ein Ohr zu riskieren :-) Da die Scheibe sicher nicht überall erhältlich ist, schaut ihr am besten mal auf die Website der Bands www.goatofmendes.de . (Tutti)





EARSHOT, Österreich



GOAT OF MENDES - Thricefold

Label: Eigenproduktion

Nach vier Jahren Pause melden sich die Essner GOAT OF MENDES mit einem Paukenschlag zurück - in Eigenregie wurde der mittlerweile vierte Output (nach "Hymn to one ablaze", 1996; "To walk upon the wiccan way", 1997; "Paganborn", 1998) herausgebracht und selbst finanziert. Warum ich das Anfangs gleich so hervorhebe? Nun, die CD unterscheidet sich sowohl layouttechnisch als auch produktionsmäßig in keinster Weise von großen (!) Labelproduktionen, somit können die Deutschen Pagan-Metaller nicht nur mit außergewöhnlich guter Musik aufwerten, sondern auch mit einem professionellem Booklet und einem gnadenlos perfektem Sound überzeugen - ich will gar nicht wissen, was die Typen dafür geblecht haben...

Die Musik auf "Thricefold" ist etwas schwer zu beschreiben - Grundlage bildet sicher Pagan Metal, ohne Frage, allerdings zeigt man sich auch von verschiedenen anderen Stilrichtungen beeinflusst, so findet man ab und zu ein Riff á la IRON MAIDEN oder EXHORDER in GOAT OF MENDES wieder, mal gleitet man in Folklore- oder auch Dark Metal ab, während auch Surtur sein Organ sehr variabel einsetzt - auch hier reicht die Spannweite von "üblichem" Pagan Metal Gesang bis hin zu Thrash-Gekeife und auch Death-Gegrunze, nur die weiblichen Vokalparts muss noch ein eigenes Mitglied übernehmen (hehe). Nicht selten erinnert mich Surtur's hasserfülltes Gekeife an BERSERK aus Niederösterreich - das nur so am Rande... Aber auch Maia, die sich für die weiblichen Vokals verantwortlich zeichnet, kann auf voller Linie überzeugen.

Die Musik zeigt sich - wie bereits angesprochen - vor allem von klassischem Metal á la IRON MAIDEN oder auch JUDAS PRIEST inspiriert, wobei GOAT OF MENDES keinesfalls als Kopie zu sehen sind, da sie durchwegs äußerst eigenständig agieren und somit neun äußerst interessante und kraftvolle Kompositionen zum absolut besten geben - und das beinahe eine Stunde lang. Auf "Thricefold" sticht kein Song besonders als "Hit" hervor, aber das ist auch gut so, denn alle Songs befinden sich durchwegs auf absolut höchstem technischen Niveau - auf sowas kann man echt stolz sein!

Textlich bearbeitet man hauptsächlich Themen aus der heidnischen Mythologie, wobei ich besonders hervorheben möchte, dass es sich hierbei um KEINE Verherrlichung des Nationalsozialismus geht. Viel mehr können GOAT OF MENDES auch hier mit Eigenständigkeit und interessanten Denkanstößen überzeugen, somit bleibt mir nicht viel mehr über als zu sagen, dass sich jeder "alt-Metaller", Pagan / Black / Dark Metaller oder überhaupt JEDER Metaller "Thricefold" für lächerliche 15 EUR inklusive Porto und Versand (innerhalb Deutschlands) zulegen sollte - und interessierte Labels sollten schnellstmöglich zuschnappen, GOAT OF MENDES werden nicht mehr lange zu haben sein, darauf verwette ich meine CD-Sammlung...


7/7

Macabre





INFEST, Peru



GOAT OF MENDES "Thricefold"

ziemlich wortgetreu vom Spanischen ins Deutsche übersetzt:



Das ist das erste Mal, das ich Gelegenheit habe die Musik der deutschen Band zu hören. Ein Punkt der mir auffällt ist die Vielfältigkeit, Originalität und ihr Charakter, der es schwer macht sie einzuordnen. GOM sind von der Basis her eine Black Metal-Band, mit einem Sound, verwandt der alten Thrash-Schule. Energische Stimmen, insgesamt Thrash, mit Verzierungen von einer epischen Stimme, grimmigen Stimmen und auch einer weiblichen Stimme, die weit ins Aggressive reicht und melodischen Stimmen (erzählend), bis zu Black-Stimmen, die mich manchmal an CADAVERIA erinnern.

Einen anderen Aspekt den wir in Betracht ziehen müssen, ist die Verschmelzung mit orientalisch beeinflussten Klängen und manche mit folkloristischem Charakter, so wie der Einbeziehung von unkonventionellen Instrumenten (Violinen- und Geigenklänge), die eine exotische Luft hinzufügen und Abwechslung in die Kompositionen bringen.

Die Musik erinnert mich manchmal auch an KREATOR, so wie die Musik nicht weit entfernt ist, von dem Einfluss der glorreichen Band des klassischen Thrash.

Für Momente dreht sich die Musik etwas mehr zum Aggressiven und Härteren, inklusive der Stimme, die etwas mehr grimmig (fast guttural), sich Richtung Death Metal bewegt. Das beste Beispiel ist das Lied Nr. 8.

Ein gutes Album, um das Jahr zu beginnen !!!! 100 % empfehlenswert !!!





METAL INSIDE, Deutschland



GOAT OF MENDES „Thricefold“



Keine großen Worte drumherum: Die CD ist Sahne! Nach einer langen Pause seit ihrem letzten Album haben die deutschen GOAT OF MENDES mit „Thricefold“ ein Album rausgebracht, dass der hierzulande recht verschlafenen Pagan/Folk Metal Szene richtig in den Arsch treten dürfte. Ich weiß gar nicht was ich alles loben soll. Lassen wir die Äußerlichkeiten wie das schöne, dicke Booklet und eine gute Produktion die sowohl die einzelnen Instrumente Richtig zur Geltung bringt als auch die Stimmung der Musik richtig unterstützt, den Anfang machen. Musikalisch fallen mir dann vor allem die sehr guten Sänger auf, die sehr vielschichtig und abwechslungsreich auftreten, 4 verschiedene Stimmen, männliche und weibliche. Ihre Musik tendiert Richtung Black/Pagan Metal, wirkt manchmal aber auch einfach nur Heavy und ist zu keiner Zeit sperrig sondern stets sehr eingängig. Wer hier jetzt oberflächliche Songs erwartet ist auf dem Holzweg, ein Blick ins Booklet überzeugt von guten Texten, und intensives Hören fesselt. Absolut empfehlenswerter Genuss der Oberklasse für alle die auf harten (Black) Metal mit leichtem Celtic/Folkeinschlag stehen! Sahne eben! (dod)







HEAVY, ODER WAS?!, Deutschland



GOAT OF MENDES „Thricefold“



Nach zwei Alben bei Perverted Taste und einem coolen Demotape stehen GOAT OF MENDES immer noch ohne Deal da. Also, entweder ist die Truppe sehr anspruchsvoll, was einen Kontrakt betrifft, oder es läuft da was falsch. Bei den Massen an wirklich schlechten extremen Metal-Truppen kann es doch nicht sein, daß die Essener hier leer ausgehen. Wie schon auf den Vorgängern bietet man einen abwechslungsreichen, durch die vielen akustischen Zwischenspiele oft regelrechte Hörspielatmosphäre aufkommen lassenden Pagan Metal, der durch viele kleine Details glänzt. Äußerst variabel werden dabei die Vocal-Parts gestaltet, von Gekreische, cleanen Vocals, Frauenstimmen bis hin zu einer Art verunglücktem Heldentenor, welcher mich – unbeabsichtigt – an Mentors-Vocals erinnert (und dadurch gefällt...), ist hier alles vertreten. Die sehr Black-Metal-lastigen Anfänge von „Hymn To One Ablaze“ müssen mittlerweile oft verspielteren Arrangements weichen. Insgesamt eine überzeugende Sache und ich kann der Truppe nur alles Gute wünschen, daß dieses Durchhaltevermögen irgendwann belohnt wird. Einschließlich aller Nebengeräusche kann man das liebevoll aufgemachte Scheibchen für € 15,- bei Mendes Music, c/o Heiner Frank, Mommsenstr. 32, 45144 Essen oder im Internet unter www.goatofmendes.de ordern. (Arno Hofmann)



9/12 Punkte

VATES NOCTIS, Deutschland



Goat of Mendes aus Essen haben mit "Thricefold" ihre 4te Veröffentlichung am Start; die ersten 2 wurden noch mit Hilfe von Perverted Taste vertrieben, die letzen 2 incl. "Thricefold" finanzierte man selbst. Die Band ist aber wieder auf der Suche nach einem Vertragspartner, der ihre heidnische Botschaft so weit wie möglich verbreiten soll. Gespielt wird Paganmetal, eine Mischung aus Black-, Deathmetal und einer Brise Folk, natürlich mit heidnischen Texten verfeinert. Goat of Mendes bieten ein breites Klangspektrum, mal geht man eher folklastig mit einer Violine zu Werke, ein anderes Mal eher todmetallisch wie der Track "Rejuvenation in crimson" beweißt, der übrigens auch auf dem ersten Vates Noctis Sampler vertreten sein wird. Was für viele wahrscheinlich wichtig sein wird, ist dass Goat of Mendes ohne Keyboards auskommen, sich die Musik aber trotzdem als äußerst melodisch äußert. Der Sound auf der CD ist gut, schön klar und recht druckvoll. Das 16-seitige Booklet ist nicht mein Fall, die Texte sind schwer lesbar, ausserdem ist das Ganze ein bisschen wild. Fazit: "Thricefold" von Goat of Mendes sei jedem Metaller ans Herz gelegt, egal ob Blackmetaller oder Folkliebhaber. Homepage: www.goatofmendes.de!



8/10 Punkte





ROCK HARD, Deutschland



GOAT OF MENDES

Thricefold

(Eigenproduktion)

(48:53)

Das letzte Album "To Walk Upon The Wiccan Way" erschien 1997, ein Jahr später folgte noch ein Demo, doch dann wurde es recht still um die Ruhrpott-Metaller. Jetzt melden sie sich hörbar gereift mit einem gleichsam eigenwilligen wie auch originellen Pagan Metal-Werk zurück.

Dabei setzen GOAT OF MENDES nicht ausschließlich auf die Verbindung von Black Metal und Folklore - obwohl einige sehr heftige Schwarzwurzelpassagen und auch haufenweise eingängige, oft von einer Geige intonierte Folkmelodien am Start sind. Die Band bedient sich zusätzlich nämlich auch im Thrash- und Power Metal-Genre, hier aber vor allem bei eher kauzigen Genrevertretern wie Cirith Ungol oder Sabbat beziehungsweise early Skyclad. Am ehesten ist das Sextett wohl mit einer Band wie Primordial zu vergleichen, klingt aber doch um einiges rauer und ungeschliffener und unterscheidet sich vor allem auch durch den männlich/weiblichen Wechselgesang - wobei beide Stimmen das ganze Spektrum von Clean bis Kreisch abdecken dabei aber nicht immer hundertprozentig überzeugend klingen -, sowie einige Finntroll/Viking Metal-artige Melodien von den Iren.

Wer seinen Stahl originell, kauzig und jenseits gängiger Trends bevorzugt, sollte probeweise mal die Download-Sektion auf der Bandhomepage www.goatofmendes.de anklicken. Dort kann man dann auch denSilberling für 15 Euro (inkl. P+V) ordern.

Andreas Stappert



7/10

Starmedia Metal Radio, Chile



GOAT OF MENDES : "THRICEFOLD"

If what you search is a great display of killer riffs , with brutal and death dealing voices, a dark ambient and crushing drumming, then Goat Of Mendes is your band. Aproximatly 45

minutes of a bestial mixture of black, viking and a technical thrash metal, in a particular style that those guys self denominate "pagan metal",nine tracks of high level, that surely book you a place in hell. Just hear songs as "Blood Moon Rising" (with a merciless riff from beginning to the end), the incredible" A minuet of ghost" or the demolisher "Wolves in sheeps clothing".At the end, Thricefold is a good signal that the old school's metal is more alive than ever.





THE DARK SITE, Deutschland



GOAT OF MENDES - Thricefold



Es ist wahrlich nicht leicht, in der gewaltigen Veröffentlichungsflut im heutigen Metalsektor noch neue, individuelle Bands auszumachen, die es schaffen, frischen Wind in die Szene zu bringen und den Liebhaber harter Gitarrenmusik auch mal mit etwas Neuartigem überraschen und erfreuen können. Es gibt derzeit zwar unzählige gute Neuerscheinungen, diese sind aber meist lediglich eine gelungene "Variation" bereits vorhandener Werke und befriedigen nicht das Begehren nach neuem, einzigartigem und aussergewöhnlichem Material, das wohl in den meisten von uns schlummert. Zum Glück gibt es da Bands wie "Goat of Mendes". Die Essener bedienen sich zwar auch der gängigen metallischen Subspielarten, schaffen es aber dennoch, einen bandeigenen Stil auf die Beine zu stellen, indem sie ein Gerüst aus Heavy Metal mit Anleihen aus der Black und Death Abteilung ausschmücken und dieses durch eine beträchtliche Portion Folklore verfeinern. Hierbei wird mal die Geige im Stil der genialen "Silent Stream of Godless Elegy" geschwungen, mal nimmt Gitarrist Larz die Akustikgitarre in die Hand mal bereichert Sänger Surtur die Folkparts mit erhabenem, cleanem, fast schon tenorhaftem Gesang. Sehr erwähnenswert ist auch der cleane, oft einfach nur gesprochene Gesang Maias, welcher mir in seiner ursprünglichen, sehr weiblichen Art an der ganzen Scheibe fast schon am besten gefällt. Das zeigt, dass weibliche Vocals nicht immer nur engelhaft klingen müssen und dennoch begeistern können. Alles andere als engelhaft ist auch der grimmige, ab und an auch etwas hysterische Gesang der Dame, der sich in den aggressiveren Passagen der neun Kompositionen perfekt mit dem zornigen Gesang Surturs abwechselt, wobei hier desöfteren auch mal im Duett Grunz- Kreisch- und cleaner Gesang vorgetragen wird. Gesanglich ist "Thricefold" mit das abwechslungsreichste und faszinierendste Album, das ich je vernommen habe! Die Musik selbst ist natürlich auch recht variabel, und vermittelt dem geneigten Hörer Stimmungen wie Melancholie, Wut, Stolz und Fröhlichkeit. Ja, richtig gelesen, einige Songs von Goat of Mendes eignen sich gewiss sehr gut zum mitschunkeln, macht sich bestimmt gut bei dem einem oder anderem Bierchen :). Da es wegen der immensen Abwechslung aber doch etwas schwierig ist, die Musik der Band passend zu beschreiben, sollte sich am besten jeder selbst ein Bild von dem Einfallsreichtum der vier Jungs und dem Mädel machen und einfach mal in das eine oder andere Lied reinhören. Welches, ist eigentlich egal, meiner Meinung nach ist jedes ein kleines Meisterwerk für sich. Müsste ich was empfehlen, würde ich mich womöglich für "Of Torque And Antlers" oder auch den Ohrwurm "To Walk Upon The Wiccan Way" entscheiden. Auf jedem Fall hoffe ich, dass "Goat Of Mendes" mit "Thricefold" endlich ein geeignetes Label finden und somit die Möglichkeit bekommen, uns noch viele weitere Alben dieser Qualität zu bescheren! (mf_Greg / 09.04.2002)

9/10 Pkt.





UNDERGROUND EMPIRE, Deutschland



GOAT OF MENDES - Thricefold (Mendes Music)

Für alle die GOAT OF MENDES nicht kennen: Nach 4 Jahren ist dies die erste Veröffentlichung der deutschen Pagan-Metaller.

Geboten wird eine Melange aus coolen Deathmetal Riffs und total kitschigen und gerade deswegen so coolen Folkriffs. Präsentiert wird das alles von 2 Sängern und einer Frau. Wobei auch die "Grim Vocals" von der Frau Gesungen werden.

Die ganze Sache kommt professionell und durchdacht daher, insofern muss man nicht viele Worte verlieren um zu sagen das dieses Album rundum gelungen ist.

Richtige kleine Hits fehlen mir persönlich zwar (vielleicht hab ich diese ja auch nach dem dritten hören noch nicht entdeckt ;-)). Ein paar eingängige Songs die aus den zahlreichen Folk-/PaganMetal-VÖs der letzten Wochen hervorstechen - mal sehen ob sowas nochmal eine Band schafft. Trotzallem ist "Thricefold" ein Album mit dem die Band zufrieden sein kann. Hört euch einfach mal Track 6 ("Of Torque And Antlers") als Anspieltipp an.

Musik: 7,0 Klang: 7,5 Spielzeit: 48:47 (TraxX)





ANCIENT SPIRIT, Deutschland



GOAT OF MENDES hatte ich eigentlich schon abgeschrieben, denn seit dem '97er Album "To walk upon the Wiccan Way" war es sehr ruhig um den originellen Sechser geworden. Zwischendurch hatte man zwar noch ein selbstfinanziertes Demotape namens "Paganborn" am Start, aber ansonsten passierte recht wenig im Lager der Heiden. Mit "Thricefold" liegt nun entgegen allen Vermutungen der dritte Longplayer vor, der nach der Trennung von Perverted Taste Records komplett in Eigenregie entstanden ist (dazu wurde das eigene Label Mendes Music gegründet). Trotz der langen Zwangspause hat sich stilistisch (zum Glück) nicht viel geändert, denn nach wie vor haben sich die sechs Barden dem ursprünglichen Heavy Metal, versehen mit einigen schwarzmetallischen Zitaten und diversen Folkeinflüssen, verschrieben, was im großen und ganzen doch recht originell klingt. Direkte Vergleiche fallen mir dann auch ziemlich schwer, als Anhaltspunkt dürften aber Bands wie die älteren SKYCLAD, CRUACHAN oder WAYLANDER in Ordnung gehen. Gesanglich ist man sehr um Abwechslung bemüht, Sänger Surtur und Sängerin Maia setzen die verschiedensten Stile ein, mal cleane Vocals, mal Growls, mal heiseres Gekreische, was im Endeffekt sehr interessant klingt. Aber auch musikalisch schafft man es, die Songs interessant zu gestalten: variabel im Tempo ("Blood Moon Rising" beispielsweise ist z. T. ziemlich schnell ausgefallen), mit zusätzlichen Instrumenten wie Akustik-Gitarre oder Geige (sehr gut: "A Minuet of Ghosts") und abwechslungsreichen Arrangements. Gut, richtig packende Killer-Songs enthält "Thricefold" meiner Meinung nach noch nicht, aber dafür sind Originalität, Einfallsreichtum und Beständigkeit die großen Stärken von GOAT OF MENDES. Vielleicht schaffen sie es eines Tages, ähnlich starke Songs wie ihre irischen Kollegen von CRUACHAN zu schreiben, zutrauen würde ich es ihnen auf jeden Fall. So bleibt also ein gutes, wenn auch nicht überragendes drittes Album, das ich Freunden von o.g. Bands ohne weiteres empfehlen kann. Zu haben ist das Teil für 15 € incl. Porto bei der o.g. Band-Homepage.

Joe, 8,5/12 Punkte





GOTHIC, Deutschland



Goat Of Mendes aus dem Ruhrpott sind schon länger kein unbeschriebenes Blatt. Darum wundert es mich eigentlich umso mehr, dass der Vertrag bei den Jungs ausgelaufen ist. Sie haben es sich trotzdem nach einigen personellen Problemen nicht nehmen lassen, einen neuen Opus auf den Markt zu werfen. Gespickt mit mittelalterlichen Klängen (z.B. "Wolves In Sheeps Clothing") ist insgesamt der altbekannte Black Metal ein wenig in den Hintergrund getreten. Zwar bleibt Sänger Surtur oft bei gröhlender Stimmakrobatik, jedoch gibt es auch cleane Parts von ihm und Kollegin Maia. Die Produktion ist leider nicht ganz so gut wie bei einer professionellen Studioaufnahme, aber die Qualität der Songs macht dies eigentlich insgesamt locker wett. Leute, die die Band bislang noch nicht ausprobiert haben, könnten mit dieser Platte einen gelungenen Einstieg erhalten. Ich zumindest finde das Album sehr gut, wobei alte Fans vielleicht etwas verwundert sein könnten über die Stilwanderung.

Musikalisch also durchaus auch für nicht Black Metal-Fans ein Hörgenuss der etwas anderen Art. Zumindest wird hier größtenteils auf epische Parts und ordentlichen Drumrhythmus anstelle von übertriebenen Schrei- und Doublebassattacken Wert gelegt. Dabei will ich Letztgenanntes nicht schlecht machen, aber Goat Of Mendes darf das eben auch so spielen.

> David Ivanov

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SCHWERES METALL, Deutschland



GOAT OF MENDES aus dem Essener Ruhrpott verknüpfen auf intelligente Art und Weise ihren Black Metal mit melancholisch anmutenden Folk-Passagen. Dies ist besonders auf Song Nummero fünf - „Our Mother In Darkness“ - gelungen, welcher zu Anfang fast schon mittelalterliches Flair verströmt, und sich dann zur einer mit Breaks und Tempiwechsel gespickten Up-Tempo-Nummer steigert. Auch der permanente Wechsel zwischen drei verschiedenen Gesangsstimmen tut sein übriges um ´Thricefold´ aus dem Meer der aktuellen Demos hervorzuheben. Die im Infoblatt beschriebene Soundcollage aus agressiven, melodischen Riffgewittern, treibenden Drums und variablem Gesang trifft also den Nagel auf den Kopf. Als weiteren Anspieltipp nenne ich das tolle, abwechslungsreiche „A Torque And Antlers“. Für jeden Fan vov melodischem, innovativem Black Metal ist diese Scheibe eine absolute Pflichtanschaffung, die den Preis von 15 Euro (inkl. Porto & Verpackung) bei der u.a. Kontaktadresse bzw. Homepage der Band locker rechtfertigt. (Pit Schneider, April 2002)

8,5/10 Pkt.





METALIUS, Deutschland



Goat of Mendes - Thricefold 04/02

Nach langer Zeit und einigen Problemen liegt nun endlich ein neues Album der Pagan Metaller Goat of Mendes vor. Und das Warten hat sich definitiv gelohnt. Und das Beste an dieser Kapelle: Man lässt sich nicht auf Keyboardgefrickel ein und spielt auch keinen Weichmetal, um so eine "Atmosphäre" zu schaffen. Die Atmosphäre ist zwar vorhanden, aber GOM schaffen diese durch echte Metalriffs, knallhartes Drumming und verschiedene Gesangstile (BM - Gekreische, tiefe Grim Vocals und die weiblichen Vocals, welche sich eher in die Holy Moses Richtung als zu den üblichen Gothic Vocals zählen lassen) GOM sind Metal, und das ist gut so. Die Folk Elemente die ab und zu durchstossen sind dann auch immer sehr gut in den Gesamtsound eingebunden, quasi das Salz in der Suppe. Zu dem postiven Eindruck über die Musik kommt noch die Freude über die professionelle Aufmachung. 16 seitiges Farb-Booklet, super Produktion etc etc ... für eine Eigenproduktion wirklich absolute Spitze. Und Songs wie "Blood Moon Rising" und "To walk upon the Wiccan Way" sprechen eindeutig für sich. Also, unbedingt reinhören. Samples bekommt ihr auf der Homepage. Blessed be!



9/10 Pkt.





Reaktionen aus Musikerkreisen:



it sounds really cool, very catchy (...)...a week later the only CD I was listening to was Goat of Mendes! (...) I think the album will do well, it sounds very oriYour CD arrived yesterday (....) and I think since yesterday I must have listened to it 10 times, hehe...(...) THRICEFOLD is great – good work my friends!

Mairtin Mac Cormaic/Waylander, Irland





...ginal and well produced...

Keith Fay/Cruachan, Irland





Your album is great – very good Pagan Metal!

Yoltar/Bran Barr, Frankreich





I just got the CD! It is great I really like it, especially Our Mother in Darkness. The whole concept is cool and I think the art is very appropriate. I cannot thank you enough!!!!!! I do not hear much music but this is wonderful!!! Your band sounds cool, even though we have fallen by the wayside don't give up the faith, the banner has been passed along to you my brothers!



Robert Garven/Cirith Ungol, USA